Herzlich willkommen auf meiner Website

Autor – Moderator – Demokratie-Erklärer – Festivalleiter – Freiberufler – Dialoghersteller – Wissensvermittler – Politikwissenschaftler – Geschichtensucher – Fragensteller

„Die einfachen Dinge sind meist komplizierter als man denkt –
die komplizierten meist einfacher.“

Blog


Demnächst:

online-Publikation:
„Thüringen in der Weimarer Republik“

im Auftrag der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung

…. Mitarbeit an einem neuen online-Dossier zur Geschichte Thüringens, für das ich den Abschnitt zur Weimarer Republik verfasse: ein wichtiger Teil der Thüringer (Demokratie-)Geschichte, da sich das Land Thüringen 1920 aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Kleinstmonarchien (und seit 1918 ‚Freistaaten‘) gebildet hatte.

21.04.2026, 16:00 Uhr I Universität Erfurt I Austausch
„Best-Practice-Forum ‚Beratung, Behandlung, Wissenstransfer – Wie Wissenschaft gesellschaftlich wirksam wird'“

für das Präsidialbüro der Universität Erfurt

…. stelle ich das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte als erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation und des Dialogs zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft vor.

Ihre Veranstaltung?

Schauen Sie gern in meinem Angebot.

Zuletzt:

25.10.2025, 17:15 Uhr I Ernst-Abbe-Bücherei Jena I Co-Moderation
Podium und Erzählcafé: „Weggehen – Ankommen – Zurückkehren? Jenaer Lebenswege vor und nach 1989“

im Rahmen des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte und in Kooperation mit JenaKultur und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ e.V.

Vor 36 Jahren wurden die Grenzen der DDR geöffnet. Davor war der häufigste Weg, das Land dauerhaft zu verlassen, nicht die Flucht, sondern ein Ausreiseantrag. Viele warteten jahrelang auf eine Entscheidung, auch in Jena. Angekommen am Ziel, standen sie vor weiteren Herausforderungen und mussten sich am neuen Standort einleben. Viele fanden eine neue Heimat, andere kehrten nach der Wiedervereinigung zurück.

Wir laden ein zum Gespräch mit Ausgereisten und Zurückgekehrten über die deutsch-deutsche Migration vor und nach 1989. Was brachte Menschen dazu, Jena hinter sich zu lassen? Wo fühlten sie sich heimisch, wann fühlten sie sich fremd? Was zog sie zurück?

Nach dem Podium möchten wir in kleineren Runden gemeinsam ins Gespräch kommen. Eigene Lebensgeschichten können in vertrauensvoller Umgebung erzählt, geteilt und gehört werden.

Weitere Informationen zu den Gästen und Beteiligten: hier.

30.10.2025, 17:00 Uhr I Community Art Center Suhl I Moderation
Kulinarik & Podium: „Migrant*innen (nicht) willkommen? Der Umgang mit Geflüchteten in Thüringen seit 1990“

im Rahmen des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte und in Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung, JenaKultur und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ e.V., dem Community Art Center Suhl, Lantern e.V. und Migranetz Thüringen e.V.

Schon im Sommer vor der deutschen Wiedervereinigung wurde das Migrations- und Asylsystem der Bundesrepublik in den neuen Bundesländern eingeführt. Nahe Tambach-Dietharz wurde mitten im Wald in einer ehemaligen GST-Einrichtung Thüringens erste Asylunterkunft eingerichtet. Bis 2003 lebten im »Neuen Haus« etwa 500 Geflüchtete aus 35 Ländern, teils unter schwierigsten Bedingungen. In der aufgeheizten Stimmung der 1990er Jahre kam es immer wieder zu Anfeindungen, Konflikten und Reformvorschlägen im Umgang mit Geflüchteten. Aus diesen ging auch die Gründung der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl hervor.

Wie prägten diese frühen Entscheidungen und die schwierigen Bedingungen den weiteren Umgang mit Migrantinnen und Migranten in Thüringen? Wir schauen auf die hitzigen Asyldebatten der 1990er Jahre, die bis heute andauernden Versuche der Politik, den Problemen Herr zu werden, Ängsten und Vorbehalten vor Ort, aber auch Solidarität und Hilfe aus der Gesellschaft und aus dem Kreis der Geflüchteten selbst. Wir laden ein zu einer Spurensuche und viel Dialog. Wie Engagement von Geflüchteten heute aussehen kann, zeigt schon zu Beginn Lantern e.V. – und sorgt mit einer kulinarischen Begrüßung für Speis und Trank für alle Gäste.

Weitere Informationen zu den Gästen und Beteiligten: hier.

31.10. bis 2.11.2025 I Weimar und andernorts I Festivalleitung, Programmplanung und Moderationen
Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte 2025: „Fremde (und) Heimat“

gefördert von der Stiftung Orte der deutschen Demoktatiegeschichte, Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Stadt Weimar, Sparkasse Mittelthüringen, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Migration bewegt die Menschen. Wortwörtlich. Überall. Schon immer. Manchmal freiwillig. Oft ganz und gar nicht. Flucht und Vertreibung, Auswandern und Einwandern, Fernweh und Heimweh durchziehen die Geschichte und prägen unsere Gegenwart. Sprechen wir also über das Verlieren und Finden von Heimat, in der Vergangenheit und heute.

Nähere Informationen und Programm: hier

1.11.2025, 19:00 Uhr I Weimar, Kulturzentrum mon ami I Moderation / Gespräch
„Deutschsein in Europa. Europäer sein in Deutschland. Theo Koll im Gespräch“

im Rahmen des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

Theo Koll – für lange Jahre das Gesicht der ZDF-Magazine auslandsjournal und Frontal21 – zählt sich selbst zur »Generation Europa«. Schon während seines Studiums Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre verschlug es ihn nach London und Paris, wo er später auch als Korrespondent und Studioleiter tätig werden sollte. »Europa« – das war für Theo Koll und viele andere lange eine persönliche und politische Selbstverständlichkeit. Doch wieviel Selbstverständlichkeit steckt heute noch in der europäischen Idee? Wie tief ist die Sinnkrise Europas? Und was hilft uns, sie zu überwinden?

Im Gespräch entlang seiner wichtigsten beruflichen Stationen folgen wir dem Auf und Ab der europäischen Idee, wie Theo Koll sie erlebt, beobachtet und als »Medienmacher« auch ein wenig mitgestaltet hat. Immer im Fokus: die Sicht unserer Nachbarn auf Deutschland, aber auch der Blick aus Berlin auf Europa und unsere Partner. Was bedeutete Deutschsein im geeinten Europa in den Jahrzehnten vor und nach 1989? Was kann und muss es heute bedeuten?

Nähere Informationen und Programm: hier

05.11.2025 I Jena I Tagungsmoderation
„Unfollow Antisemitismus – Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft“

im Auftrag des drudel11 e.V. Deutschland…

…habe ich führe durch die sehr spannende Tagung des Verbundprojektes „deras_on – Deradikalisierung Antisemitismus Online“ geführt. Verbundpartner sind der Jenaer Jugendhilfeträger Drudel 11 e. V. und das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Nähere Infos und Programm hier. Rücblick und Eindrücke im Blog.

14.11.2025 I Weimar I Veranstaltungsmoderation
„Tanzperformance STOLPERSTEINE BEWEGEN“

im Auftrag der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte e.V….

…habe ich durch eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Veranstaltung geführt und die anschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Johannes Verbeek (Trier), Dr. Ramona Bräu-Herget (Arolsen Archives) und Prof. Dr. Gerhard Paulus (Klang der Stolpersteine Jena) moderiert.


Mein Angebot

Ich habe mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Wissensvermittlung und Veranstaltungsplanung im Bereich Demokratie, Politik und Geschichte. Meiner Leidenschaft, die Leidenschaft für ein demokratisches Miteinander zu pflegen, gehe ich nun freiberuflich nach. Gern teile ich meine Expertise mit Ihnen…

Sprechen

Schreiben

Redigieren

Konzipieren & Beraten

„Begegnen wir der Zeit, wie sie uns sucht.“

William Shakespeare

Podcast

Beim Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte plane ich nicht nur das Festivalprogramm, sondern auch den Podcast
Viele Folgen moderiere ich auch selbst:

"Fremde (und) Heimat" – Eine Annäherung mit Susanne Scharnowski, Ségolène Plyer und Patrice Poutrus Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte. Der Podcast.

Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft. Was man zurzeit oft hört, ist keine Neuigkeit. Denn die Migrationsgeschichte zeigt: das war schon immer so. Auswandern und Einwandern, Binnenmigration, Flucht und Vertreibung, Gast- und Vertragsarbeiter: Es gibt das moderne Deutschland nicht ohne Migration. Das gilt auch für die Zeit des geteilten Deutschland, als man in der DDR nicht nur besang, wie schön die Heimat sich gemacht habe, sondern auch Millionen deutsche Vertriebene integrierte und zahlreiche Gast- und Vertragsarbeiter aus ‚sozialistischen Bruderländern› aufnahm. In Ost- und Westdeutschland haben all diese und noch mehr Migrationsgeschichten ihre Spuren hinterlassen.Wie überall in Europa wurde auch in Deutschland seit mindestens 200 Jahren daher immer wieder neu verhandelt, was »Heimat« ist, wer »dazu« gehört und wer »fremd« ist. Wieso weckt der Begriff der Heimat bei so Vielen positive Gefühle der Geborgenheit, während für andere bei dem Wort auch Ausgrenzung, Abschottung, ja vielleicht sogar Abwehr des »Fremden« mitschwingt? Und: ist der Umgang mit »Heimat« (und »Fremde«) wirklich so typisch deutsch? Was sagen unsere europäischen Nachbarn dazu und wie gehen sie selbst mit ihren Migrationsgeschichten um? Gäste:Dr. Susanne Scharnowski ist Literaturwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und forscht unter anderem zu Natur, Nostalgie und Identitäten. 2019 erschien ihr viel beachtetes Buch »Heimat: Geschichte eines Missverständnisses«.Dr. Patrice Poutrus ist Historiker an der Universität Osnabrück und beschäftigt sich unter anderem mit der jüngeren Migrationsgeschichte in deutsch-deutscher Perspektive. Seine Forschungen zu »Fremde und Fremdsein in der DDR« spiegeln dabei auch seinen eigenen Lebensweg als afrodeutscher Jugendlicher und junger Erwachsener in der DDR wider.Dr. Ségolène Plyer ist Historikerin an der Universität Straßburg und forscht unter anderem zur Migrationsgeschichte des Elsass, Flucht und Vertreibung im und nach dem Zweiten Weltkrieg und zur Bildung transnationaler Wirtschaftsregionen in Zentraleuropa, besonders in Böhmen – oder anders gesagt: zu Fremde und Heimat in europäischer Perspektive.Moderation:Dr. Justus H. Ulbricht ist Germanist und Historiker und ist seit Jahrzehnten als Moderator, Referent und Gesprächspartner in der historischen und kulturellen Bildung tätig, vor allem in seinen beiden neuen Heimaten Thüringen und Sachsen.Graphic Recording:Salea Rackwitz ist Mediengestalterin, freie Illustratorin und Dozentin an der Weimarer Mal- und Zeichenschule. Mit ihren live-Illustrationen gibt sie Veranstaltungen und Diskussionsrunden einen besonderen Touch und sorgt für witzig-charmante-nachdenkliche »Protokolle«. Das Ergebnis seht Ihr im Video.Alle Fotos: Jana GroßGraphic Recording: Salea Rackwitz
  1. "Fremde (und) Heimat" – Eine Annäherung mit Susanne Scharnowski, Ségolène Plyer und Patrice Poutrus
  2. Michel Friedman fragt Bodo Ramelow: Wie findet man Heimat?
  3. Von Vietnam in die DDR – und ins wiedervereinigte Deutschland. Huong Trute im Gespräch

Projekte

Fremde (und) Heimat
Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte 2025

Codename: XXXX